Tolle Schriftarten für Romane

Schriftarten für einen Roman

Endlich ist er fertig – nach einer spannenden Zeit der Ideensuche, Vorbereitung, des intensiven Schreibens und der Überarbeitung steht nun die Veröffentlichung an. Doch bei der Gestaltung des zukünftigen Buches ist die Auswahl der richtigen Schriftart sehr wichtig. Welche sehen für den Leser gut aus? Und wenn ich eine schöne Schrift gefunden habe, wie kann ich diese in mein Text- oder Grafikprogramm einbauen? Und kann die Druckerei diese dann verarbeiten? Fragen wie diese stellen sich viele Autoren und Self-Publisher – und sie können glücklicherweise beantwortet werden. Darüber hinaus stellen wir Ihnen ausgewählte Schriften vor und zeigen, wie man sie auf den Computer importiert und anwendet.

Lesefluss und Ästhetik

Es gibt Hunderte, vielleicht sogar Tausende von Schriften im Internet. Doch nicht alle eignen sich wirklich dazu, für einen Roman verwendet zu werden. Bei einigen Schriftarten scheitert es schlichtweg daran, dass sie nicht gut lesbar sind. Lange Schnörkel und unregelmäßige Abstände zwischen den einzelnen Zeichen erzeugen ein unruhiges Schriftbild und das Lesen wird anstrengend. Schriften mit Serifen, das sind kleine Häkchen an den Enden der Striche, gelten als besonders lesefreundlich, da sie das Augebeim Lesen von einem Buchstaben zum nächsten lenken. Bekannte Serifenschriften, die auf normalerweise auf jedem PC vorinstalliert sind, sind beispielsweise Times New Roman und Garamond. Serifenlose Schriften wie Arial und Calibri wirken besonders klar und werden deshalb gerne für Titel und Kapitel-Überschriften verwendet.

Kostenlose und kostenpflichtige Schriften

Design-Schriften wie die berühmte Helvetica (http://www.100besteschriften.de/1_helvetica.html) sind lizensiert, das bedeutet, dass man sie kaufen muss, um sie weiterverwenden zu dürfen. Bei der Verwendung solcher Schriften kann es sein, dass die Druckerei nachfragt, ob sie legal erworben wurde. Andere Schriften sind frei erhältlich und es gibt Sammlungen im Internet wie die von Computerbild (http://www.computerbild.de/artikel/cb-Ratgeber-Windows-Schriftarten-kostenlos-Download-Free-Fonts-Word-3344758.html) oder blurb (http://www.blurb.de/ebook-fonts), wo man solche Schriftarten erwerben kann – von seriösen Seiten erhalten Sie diese auch mit virenfreiem Download. Wie aber bekommen Sie die neuen Schriftarten, genannt Fonts, auf den PC und in Word oder einem Grafikprogramm einsatzbereit?

Installation und Verwendung von Schriften

Je nach Betriebssystem und nach verwendetem Programm (Word, Libre Office, InDesign oder QuarkXPress) verläuft die Installation der Fonts unterschiedlich ab. Eine ausführliche Hilfe für die verschiedenen Systeme finden Sie auf der Seite http://schriftarten-fonts.de/schriftarten-installation-anleitung.html – im Anschluss daran muss das jeweilige Programm neu gestartet werden und die Schrift ist nun einsetzbar. Die Druckerei fordert jedoch häufig ein PDF anstelle einer sogenannten offenen Datei wie DOCX für die Weiterverarbeitung an. Nur so ist gewährleistet, dass die Daten 1 zu 1 übertragen werden. Die neuen Schriften müssen aber beim Erzeugen des PDFs aus Word oder einem anderen Programm eingebettet werden. Bei Word geht das recht einfach, hier klicken Sie einfach unter „Speichern“ das Kästchen „Schriftarten in der Datei einbetten“ an. Nutzt man andere Programme, ist auch das Einbinden bei der PDF-Erzeugung durch den Druckbefehl möglich: Hier wird als Drucker „Adobe PDF“ gewählt mit der Einstellung „Alle Schriften einbetten“ unter den „Standardeinstellungen“ (dahin gelangt man über „Eigenschaften“). Ist die Schrift eingebettet, kann jede Druckerei sie weiterverarbeiten – und Ihrer Veröffentlichung steht nichts mehr im Wege!

Unsere Tipps: Schriften für verschiedene Arten von Romanen

Bei Kinderbüchern kommt es ganz besonders auf gute Lesbarkeit an. Hier empfehlen sich leichte, angenehm zu lesende Schriften wie Garamond oder Palatino Linotype, die mit ihrer leicht geschwungenen Form auch ein wenig verspielt wirken. Book Antiqua wirkt ein wenig altertümlich und eignet sich deshalb besonders für historische Romane oder Fantasy. Bookman Old Style ist eine schwere, ernste Schrift und für Krimis oder Horrorgeschichten die richtige Wahl. Liebesromane profitieren ebenfalls von Book Antiqua, da sie einen Hauch Nostalgie verströmt und romantische Gefühle ausdrückt. Welche Schrift auch immer Sie bevorzugen – wenn sie gut lesbar ist, lesen Ihre Fans die Bücher im Rutsch durch und verlangen sicherlich bald nach mehr.

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