Amabrush im Test – Erfahrungen & Alternativen zu der bekannten 10-Sekunden-Zahnbürste

Zähneputzen im Schnelldurchgang – das versprach eine vollautomatische Zahnbürste Amabrush eines österreichischen Start-ups. In nur zehn Sekunden sollten mit dem Kickstarter-Projekt die Zähne im Mund sauber werden. Warum das Unternehmen dennoch in die Insolvenz gegangen ist und welche Alternative zu Amabrush möglich ist, das haben wir im folgenden Artikel zusammengefasst.

Das Wichtigste vorab: Bessere Alternativen zu Amabrush

Amabrush konnte die meisten Kunden nicht wirklich begeistern. Stattdessen sind folgende vollautomatische Zahnbürsten deutlich empfehlenswerter:

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Von der Crowdfunding-Kampagne zur Insolvenz

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Der Anfang der Amabrush war vielversprechend. Schnell soll die Mundhygiene gehen und ein Produkt alle Zähne in nur 10 Sekunden reinigen. Für diese Idee der Zahnbürste Amabrush hat ein österreichische Start-up im Jahr 2017 über 7,85 Millionen Euro in zwei Crowdfunding-Kampagnen auf Indiegogo (4,65 Millionen) und Kickstarter (3,2 Millionen) sammeln können.

Die Geldgeber waren von der Idee des Herstellers begeistert und investierten voller Hoffnungen, Kunden bestellten auf der Website die Amabrush. Im Oktober des Jahres begannen die Auslieferung – und damit auch die Probleme. Das Unternehmen hatte direkt Schwierigkeiten mit der Zehn-Sekunden-Zahnbürste.

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Zahlreiche Beschwerden in Tests & Bewertungen

Kunden von Amabrush beklagten zahlreiche Probleme mit der Zahnbürste. Diese reichten von ausbleibenden Lieferungen der Bestellungen über eine unzureichende Reinigung bis hin zur verweigerten Rückerstattung für eine defekte 10-Sekunden-Zahnbürste.

Vernichtende Nutzerberichte im Internet

Das hauptsächliche Problem der Amabrush war jedoch die schlechte Reinigungsleistung der Zähne: Nach dem Start häuften sich schnell die Beschwerden der Nutzer, die ausgelieferten Zahnbürsten würden gar nicht oder nur unzureichend funktionieren. Der Hersteller wiegelte zunächst noch ab und verwies auf eine falsche Anwendung der Zahnbürste.

In eigenen Gruppen und Foren tauschen die Käufer auch Amabrush-Testberichte mit Kariesfärbetabletten aus, die Ernüchterung brachten: Die Wunderzahnbürste Amabrush reinigte die Zähne längst nicht zufriedenstellend. Im Vergleich zur Handzahnbürste und Zahnpasta und zu elektrischen Zahnbürsten schnitt die Amabrush regelmäßig schlechter ab.

Start-up fiel in Zahnarzttest durch

Auch Experten wurden auf Amabrush aufmerksam. So unterzog die Universitätsklinik Wien einer ORF-Reportage zufolge die Zehn-Sekunden-Zahnbürste einem Plaquetest, bei dem sie durchfiel: Auch nach mehreren Anläufen mit der Amabrush waren die Zähne im Mund immer noch schmutzig. Eine effiziente Putztechnik sei durch die universelle Größe erschwert und eine Reinigung der Zahnzwischenräume fehle ebenso. Der Leiter der Klinik, Andreas Moritz, konnte keine Empfehlung für die Amabrush zur Zahnreinigung aussprechen.

Konsequenz: Insolvenz des Start-ups

Die enttäuschten Nutzer der Bürste drohten mit Klagen, bei der Wiener Staatsanwaltschaft ging eine Anzeige gegen den Gründer des Unternehmens und Amabrush-Geschäftsführer Marvin Musialek wegen Betrugs ein. Daraufhin zogen sich zahlreiche Investoren aus dem Start-up zurück. Im Sommer 2019 musste die Macher hinter der Amabrush einen Insolvenzantrag stellen. Auf der Homepage gab es eigens eine Stellungnahme, die jedoch inzwischen nicht mehr erreichbar ist.

Alternativlösungen zur Amabrush

Doch Käufer der Amabrush müssen jetzt nicht enttäuscht zur guten alten Zahnbürste zurückkehren. Denn es gibt andere Produkte von Unternehmen sowohl rund um die vollautomatische Mundhygiene als auch im Ultraschallbereich, die eine bessere Bilanz vorweisen können. Im Folgenden stellen wir andere Hersteller vor.

Vollautomatische Lösungen von anderen Herstellern

Die Idee der vollautomatischen Zahnbürste ist nicht verschwunden. Unter den Namen Ultrabrush, V-White oder Sonic Brush bieten andere Hersteller inzwischen ihre Zahnbürsten im Handel an. Das Prinzip ist das gleiche wie hinter der Amabrush. Auch hier wird ein Mundstück von einem Handstück mit Energie versorgt, das Silikonborsten vibrieren lässt.

Bei der Ultrabrush und Sonic Brush sind die Borsten beispielsweise auf 45 Grad ausgerichtet und ermöglichen so die von Zahnärzten empfohlene BASS-Technik beim Putzen der Zähne. Während die Y-Brush ebenso eine Putzdauer von nur 10 Sekunden verspricht, braucht die Reinigung bei anderen Produkten 30 Sekunden. Die Y-Brush wurde ebenfalls mit einer Kampagne auf dem Portal Kickstarter finanziert. Doch ihr Mundstück ist nur einseitig – so müssen Ober- und Unterkiefer nacheinander geputzt werden.

So mancher Hersteller verspricht bei seiner vollautomatischen Zahnbürste zudem eine Zahnaufhellung mit Kaltlicht und eine Massage für das Zahnfleisch. Die Zahnbürsten können laut jeweiliger Website mit jeder beliebigen Zahnpasta angewendet werden.

Die Wertungen von Nutzern auf der Website der Hersteller sind durchweg positiv und die Kunden mit der Reinigungsleistung zufrieden. Noch gibt es nur wenige Erfahrungsberichte auf unabhängigen Portalen.

TOP 3 Bestseller – Diese vollautomatischen Zahnbürsten wählen Kunden am häufigsten als Alternative zu Amabrush

Das macht eine gute Ultraschallzahnbürste

Wer sich nicht scheut, beim Zähneputzen weiter selbst Hand anzulegen, sollte zu einer Ultraschallzahnbürste greifen, die den herkömmlichen Handzahnbürsten optisch ähnelt – die für manchen Experten das beste derzeit im Handel erhältliche Produkt ist.

Die Ultraschallzahnbürste stellt herkömmliche Schallzahnbürsten mit einer extrem hohen Anzahl an Schwingungen in den Schatten. Während Schallzahnbürsten mehrere Zehntausend Schwingungen pro Minute erreichen, schafft es die Ultraschallzahnbürste auf 1,6 Millionen Schwingungen pro Sekunde. So werden in Kombination mit einer speziellen Zahnpasta Mikroblasen auf den Zähnen erzeugt, die durch die Ultraschallwellen Schmutz und Dreck auf den Zähnen beseitigen. Verfärbungen werden weggesprengt. Dabei agieren Ultraschallzahnbürsten lautlos, gelten als schonend und gelangen auch in schwer zugängliche Zahnzwischenräume.

Fazit: Amabrush war nur der Anfang

  • Amabrush war eine Innovation, die jedoch als Produkt nicht ausgereift war und deswegen gescheitert ist.
  • Inzwischen gibt es andere vollautomatische Zahnbürsten mit Mundstück und Handkörper, die nur mit dem Drücken auf einen Knopf schnelle und komplette Zahnreinigung versprechen.
  • Ultraschallzahnbürsten stellen aktuell ebenfalls eine gute Alternativlösung dar.

Amabrush - Hier immer noch erhältlich

10 Sekunden Zähne reinigen und alles ist sauber? Das war das Wunschdenken eines Unternehmens, das diese Versprechen nicht halten konnte. Diese vollautomatische Zahnbürste Amabrush ist gescheitert. Doch inzwischen drängen andere Hersteller auf den Markt, die eine gute Alternativlösung sein können und die gleiche vollautomatische Idee nutzen, die hinter der Amabrush steckte.

 

Letzte Aktualisierung am 18.06.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API