Wirksame Zahnaufhellung – Endlich weißere Zähne mit diesen getesteten Bleaching-Methoden

Weiße Zähne gehören für Viele zu einem gepflegten Aussehen – das Lächeln strahlt und man zeigt seine Zähne gerne, wenn sie einen reinen Farbton aufweisen. Unsere Zähne sind im Alltag zahlreichen Belastungen ausgesetzt: unter Anderem begünstigen Tee, Kaffee und Nikotin Verfärbungen auf den Zähnen. Wie kommt die weiße Zahnfarbe wieder zum Vorschein? Helfen Hausmittel? Und welche verschiedenen Arten des Bleaching gibt es?

Hier werden alle Methoden vorgestellt und erklärt. Es wird sich zeigen, dass für jeden Geldbeutel eine brauchbare Variante dabei ist. Für eine wirksame Zahnaufhellung ist nicht immer ein kostenintensiver Zahnarztbesuch notwendig – es gibt mittlerweile gute Alternativen, die zu Hause sicher anzuwenden sind und gute Ergebnisse erzielen.

Bleaching Zuhause mit Schiene & Whitening-Gel

Für die Anwendung der Home Bleachings gibt es verschiedene Bleaching-Kits zu kaufen. Je nach Häufigkeit der Anwendung können drei bis sieben Stufen hellere Zähne erzielt werden. Die Zahnschienen werden nach Erwärmen einmalig an die eigenen Zähne angepasst. So wird sichergestellt, dass später das Gel optimal in die Schienen eingebracht und auf den eigenen Zähne wirkt. Das Whitening-Gel wird dann auf beide Schienen aufgetragen. Danach setzt man die Schienen ein und lässt das Gel einwirken. Die generelle Einwirkzeit pro Anwendung liegt zwischen 15 und 60 Minuten.

Danach fährt man mit einer Nachbehandlung mit einem Schutzgel fort, um die Zähne zu remineralisieren und vor neuen Verfärbungen zu schützen. Die Behandlung wirkt sich auf gesunde Zähne und Zahnfleisch nicht negativ aus. Es gibt unterschiedliche Zusammensetzungen der Gels mit oder ohne Wasserstoffperoxid.

Sets für das Homebleaching sind von HiSmile, Smileo, Opalescence, BeconfiDent, Brighter White und Perlweiss Dental Bleaching erhältlich. Wie lange die Aufhellung erhalten bleibt, hängt auch von den konsumierten Speisen und Getränken ab. Um dauerhaft den erreichten Farbton zu halten, werden Wiederholungsanwendungen alle zwei bis vier Wochen empfohlen. Kronen oder künstliche Zahnersatzteile werden nicht aufgehellt.

Phone-Bleaching – Zahnaufhellung mit dem Smartphone

Die von Zahnärzten entwickelte Möglichkeit des Phone-Bleachings für zu Hause basiert auf der Nutzung eines sogenannten Lighters, der über einen mitgelieferten Adapter an das Smartphone angeschlossen wird. Es wird eine Aufhellung von mindestens zwei Stufen garantiert, bis zu acht Stufen sind individuell möglich.

Auf die sauberen Zähne wird zunächst mit einem Stift das Bleaching-Gel direkt auf die Zähne aufgetragen. Anschließend verbindet man das LED-Licht mit dem Smartphone und setzt es wie eine Schiene in den Mund ein. Während der Anwendungszeit von etwa 15 Minuten wird durch das Licht das Gel auf den Zähnen aktiviert und hellt die Zähne auf. Das Gel ist peroxidfrei, die Behandlung ist gesundheitlich unbedenklich und schmerzfrei. Zu Beginn kann diese Bleaching-Sitzung mehrmals täglich wiederholt werden.

Erste Ergebnisse werden nach etwa vier Behandlungen sichtbar. Wenn das Wunschergebnis erzielt wurde, wird es durch zeitweise Wiederholung des Bleachings aufrecht erhalten. Die meisten Anbieter empfehlen eine parallele Anwendung eines Aktivkohlepulvers, um bereits im Vorfeld grobe Verfärbungen aus den Zähnen zu ziehen und auf die Phonebleaching-Behandlung vorzubereiten.

Diese Empfehlung ist mit Vorsicht zu genießen, da Aktivkohle kein sicheres Produkt für Zähne ist. Auch hier gilt: künstliche Zahnersatzteile können maximal auf ihren ursprünglichen Farbton aufgehellt werden. Phonebleachings gibt es von SmileSecret, Wondersmile, White Sensation und abProfessional.

Whitening Pens – Zähne aufhellen mit Zahnweiß-Stiften

Mit einem Whitening Pen von Signal White Now Touch oder dem Superweiss Whitening Pen nimmt man genau genommen kein tatsächliches Bleaching der Zähne vor. Das in den Stiften enthaltene Serum ist mit Kristallen versetzt, die Licht reflektieren.

Diese Variante der Zahnaufhellung arbeitet mit Komplementärfarben: verfärbte Zähne haben einen Gelbton, also enthält der Stift blaue Farbpartikel, die den Zahn optisch weißer erscheinen lassen. Es handelt sich so um ein Make-Up für die Zähne, das zeitlich begrenzt ist. Man kann das Serum entweder auf alle Zähne auftragen oder nur einige auswählen. Anschließend muss das Serum bis zu einer Minute an der Luft bei geöffnetem Mund trocknen.

Die Flüssigkeit enthält Alkohol und sollte nur auf natürlichen Zähnen angewendet werden.

Whitening Strips – Das Bleaching mit den Zahnweiß-Streifen

Zahnweiß-Streifen werden auf den sauberen, aber nicht mit Zahncreme gereinigten Zähnen aufgeklebt. Die Zähne sollten möglichst trocken sein, wenn man das Bleaching startet. Bewährte Ausführungen sind die Crest Whitestrips, Rapid White Bleaching Strips und Blend-a-med Whitestrips. Letztere wurden 2017 vom Markt genommen und sind seitdem nicht mehr erhältlich. Auf den Strips ist auf einer Seite ein Gel aufgetragen, das die Zähne aufhellt.

Für die Anwendung werden die Streifen von der Plastikfläche abgezogen und mit der Gelseite auf dem Unter- und Oberkiefer angebracht. Meistens sind die Streifen für den Unterkiefer etwas kürzer. Damit die Strips halten, müssen sie gut angedrückt werden. Es ist wichtig, dass sie zum Zahnfleisch hin abschließend aufgeklebt werden, sonst wird die Aufhellung ungleichmäßig. Das Gel sollte zwischen 30 und 60 Minuten einwirken.

Erste Ergebnisse werden bei täglicher Anwendung nach drei Tagen sichtbar. Falls kurzzeitig Schmerzen auftreten, verschwinden diese den Anbietern zufolge nach wenigen Tagen wieder.

Zahnpflegeprodukte für weiße Zähne

Vor Allem bei den Zahncremes und Mundspülungen wird eine gute Auswahl an aufhellender Zahnpflege geboten. Zum Putzen wird dann eine zahnaufhellende Variante benutzt, die Empfehlung liegt bei zwei bis drei Mal täglich. Die meisten Anbieter arbeiten mit sogenannten Abrasivstoffen, also Mikrogranulate, die bei Reibung beim Putzen Verfärbungen abtragen. Bis zu eine Farbstufe heller können die Zähne innerhalb 10 bis 14 Tagen so werden.

Die Anwendung ist für gesunde Zähne unbedenklich. Mundspülungen wirken hingegen durch das Abtragen von oberflächlichen Verfärbungen auf den Zähnen während des Spülens im Mund. Dazu werden etwa zwei Teelöffel der Spülung zwei bis drei Mal täglich für etwa 60 Sekunden im Mund gespült. Die betreffenden Mundspülungen sind im Geschmack als recht scharf einzustufen. Perlweiss Schönheits Zahnweiss und Listerine Advanced White sind zwei gängige Produkte dieser Kategorie.

Hausmittel für weiße Zähne

Im Volksmund werden immer wieder Hausmittel zur Zahnaufhellung empfohlen. Dazu gehören Aktivkohle, Kokosöl, Kurkuma, Backpulver, Natron und Zitronensaft. Die meisten dieser Mittel sind unwirksam, einige davon sogar hochgradig schädlich bei der Anwendung auf den Zähnen. Das Ölziehen mit Kokosöl soll die Verfärbungen und Bakterien aus den Zähnen und der Mundschleimhaut ziehen. Diesen Effekt soll man daran erkennen, dass das Öl sich nach dem Mundspülen trüb verfärbt hat. Die Wirksamkeit dieses Hausmittels ist nicht wissenschaftlich bestätigt und deshalb kritisch zu betrachten.

Aktivkohle wird eine ähnliche Wirkung nachgesagt: so wird sie oft verwendet, um die Verunreinigungen aus den Zähnen abzulösen und so eine hellere Farbstufe zum Vorschein zu bringen. Dass dies tatsächlich funktioniert, konnte bisher nicht erwiesen werden.

Substanzen wie Backpulver und Natron sind Schleifmittel, die nicht häufiger als ein bis zwei Mal pro Woche angewendet werden sollten. Bei häufigerer Verwendung als Zahnputzmittel besteht die Gefahr, dass der schützende Zahnschmelz abgerieben wird. Dann werden die Zähne anfällig für Erkrankungen und ernsthafte gesundheitliche Schäden können entstehen.

Besonders die Empfehlung, die Pulver mit Zitronensaft zu mischen, ist zahnschädigend, da die Säure den Zahnschmelz zusätzlich angreifen. Nicht jedes Hausmittel ist auch schädlich – beim Thema Zahnbleaching sind die Meisten jedoch nutzlos und bewirken keine Verbesserung.

Bleaching-Stoffe – Diese Mittel sorgen für hellere Zähne

In vielen Produkten zur Zahnaufhellung sind die chemischen Substanzen Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid enthalten. Hierbei handelt es sich um relativ aggressive Bleaching-Stoffe, die tief in den Zahnkörper eindringen und mit den zahnverfärbenden Partikeln reagieren. So können die Zähne tatsächlich stark aufgehellt werden – je höher die Konzentration an Peroxiden, desto sichtbarer der Unterschied.

Zusammen mit intensiver Lichteinwirkung wird dieser Effekt noch verstärkt. Studien haben allerdings gezeigt, dass Bleaching-Behandlungen mit diesen Mitteln den Zahnschmelz rissig werden lassen. Zudem nimmt die Mikrohärte der Zähne ab. Peroxide stehen im Verdacht, krebserregend zu sein und können neben dem Zahnfleisch auch die Mundschleimhaut angreifen.

Aus diesem Grund wurde der freie Verkauf von Aufhellungsprodukten mit einem Anteil an Peroxiden über 0,1 Prozent in der gesamten Europäischen Union verboten. Dieser Anteil in Bleaching-Produkten ist für die Anwendung zu Hause unbedenklich und kann auch sichtbare Veränderungen erzielen. nach Bedarf wiederholt werden. Peroxid hellt Zähne auf, indem sie in sie eindringen und mit den zahnverfärbenden Molekülen reagieren.uch sichtbare Veränderungen erzielen.

Fazit: Für jeden gibt es das passende Zahn-Bleaching

Wer sich genau an die Anwendungsvorschriften hält und auf seine Zahngesundheit achtet, kann mit den vorgestellten Varianten der Zahnaufhellung gute Ergebnisse erzielen. Hausmittel sind in den meisten Fällen unwirksam und unter Umständen sogar gesundheitsschädigend. Von diesen sollte man deshalb Abstand nehmen.
Wie gezeigt wurde, gibt es ein vielfältiges Angebot an Produkten zur Zahnaufhellung, ohne dass man den Zahnarzt besuchen muss.

Durch die verschiedenen Arten und Anwendungsarten gibt es für jeden Zweck das passende Produkt. Durch die verringerten Anteile an Peroxiden wird auch das Risiko einer Zahnschädigung kleiner und man kann die Bleaching-Produkte guten Gewissens anwenden.