Zähne putzen mit Natron – Kann das Hausmittel die Zähne wirklich aufhellen?

Weiße Zähne sind die Voraussetzung für ein schönes Lächeln und verkörpern Gesundheit und Schönheit. Wer nicht von Natur aus mit strahlend weißen Zahnreihen gesegnet ist, kann nachhelfen, und das sogar von zuhause aus. Ein besonders beliebtes Hausmittel zur Zahnaufhellung ist Natron, welches unschöne Zahnverfärbungen schnell und unkompliziert entfernen soll.

In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über den Einsatz dieses Hausmittels in der Zahnpflege wissen sollten. Wir erklären Ihnen, wie Natron zur Zahnaufhellung angewendet wird und ob es ihrer Zahngesundheit schaden kann. Mithilfe unserer Informationen können Sie anschließend entscheiden, ob und wie Sie dieses Hausmittel in Ihre Zahnpflege integrieren wollen. Legen wir also direkt los mit den wichtigsten Informationen.

Natron für strahlend weiße Zähne

Natron ist ein natürlich vorkommendes Salz. Es wird vor allem im Haushalt eingesetzt, wird mittlerweile aber auch in der Zahnpflege immer beliebter. Woran das liegt? Das enthaltene Natriumhydrogencarbonat hat eine abrasive Wirkung, wirkt also wie ein natürliches Scheuermittel.

Viele Menschen verwenden Natron zum Zähneputzen, da es oberflächliche Verfärbungen abträgt und die Zähne dadurch heller wirken. Aufgrund der scheuernden Wirkung hilft es auch bei der Bekämpfung von Zahnstein.

Zähne bleichen mit Natron – so funktioniert’s:

Frau putzt Zähne mit Natron
Immer mehr Menschen greifen zu Natron als zuverlässiges Hausmittel zur Zahnaufhellung

Die Anwendung des DIY-Bleichmittels ist ganz einfach. Feuchten Sie die Zahnbürste dazu zunächst mit etwas Wasser an und geben Sie dann das Natron darauf. Anschließend putzen Sie sich damit für etwa 2-3 Minuten die Zähne. Achten Sie darauf, möglichst feines Pulver zu verwenden. Kaiser Natron ist zum Zähneputzen weniger gut geeignet, da es sehr grobkörnig ist und bei häufiger Anwendung schnell den Zahnschmelz beschädigt.

Statt das Pulver pur zu verwenden, können Sie auch eine Zahnpasta herstellen, indem Sie etwas Kokosöl beimischen. Kokosöl hat antibakterielle Eigenschaften und kann Karies vorbeugen.

Ergänzend zum Zähneputzen wird Natron auch als Mittel gegen Mundgeruch eingesetzt. Dafür lösen Sie das Pulver in etwas Wasser auf. Die selbstgemachte Mundspülung neutralisiert nicht nur Gerüche, sondern bekämpft auch Bakterien. Das Hausmittel hilft außerdem bei Entzündungen am Zahnfleisch und Zahnfleischerkrankungen wie Parodontose. Sie sehen also: Natron ist ein wahres Wundermittel.

Wichtig: Natron ist kein Zahnpasta Ersatz und sollte daher nur ergänzend zur regulären Zahnpflege eingesetzt werden!

Zahnaufhellung mit Natron – Vorteile

  • sehr günstig
  • sichtbar aufhellende Wirkung
  • unkomplizierte Anwendung
  • vielfältig einsetzbar in der Zahnpflege

Zahnaufhellung mit Natron – Nachteile

Das Hausmittel kann zwar zu weißen Zähnen verhelfen, wird von vielen Experten jedoch auch scharf kritisiert. Die nachfolgend genannten Nachteile ergeben sich vor allem bei einer Anwendung über einen längeren Zeitraum.

  • Risse im Zahnschmelz
  • verstärkte Ablagerungen
  • höhere Karies-Anfälligkeit

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Eignet sich Natron zur Zahnaufhellung?

Ja. Erste Effekte sind schon nach wenigen Anwendungen deutlich erkennbar. Ein langfristiger Gebraucht birgt jedoch auch Risiken.

Ist das Hausmittel schädlich für die Zähne?

Eine zu häufige Anwendung von Natron kann schnell gefährlich für die Zahngesundheit werden, da es dem Zahnschmelz, also dem natürlichen Schutz der Zähne schadet. Experten raten aus diesem Grund von einem langfristigen Gebrauch ab.

Sind andere Hausmittel die bessere Wahl?

Andere Hausmittel wie Backpulver oder Salz haben ebenfalls eine (teilweise sehr aggressive) Scheuerwirkung. Auch diese Mittel eignen sich daher nicht für eine langfristige Anwendung auf den Zähnen.

Die wichtigsten Informationen nochmal im Überblick

  • Natron hat sich als schnelle und günstige Zahnbleaching-Methode bewährt.
  • Es kann nicht nur für weiße Zähne, sondern auch gegen Mundgeruch, gegen Zahnstein und bei Zahnfleischerkrankungen erfolgreich eingesetzt werden.
  • Bei langfristigem Gebrauch kann das Hausmittel jedoch den Zahnschmelz zerstören.
  • In den entstehenden Rissen setzen sich Ablagerungen noch leichter ab und die Zähne wirken schließlich dunkler als zuvor.
  • Durch den beschädigten Zahnschmelz erhöht sich außerdem die Kariesanfälligkeit.

Fazit

Natron gehört nicht ohne Grund zu den beliebtesten Hausmitteln für weiße Zähne – immerhin ist es günstig, einfach anwendbar und sehr effektiv. Trotzdem sollten Sie Ihrer Zahngesundheit zuliebe nicht zu häufig zu diesem Hausmittel greifen. Dem sporadischen Zähneputzen mit Natron ist jedoch nichts entgegenzusetzen.

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